Turboblade – die mobile Waschanlage für das Auto

Einige Männer wissen nun ganz genau wovon ich schreibe bzw. spreche. Ihr fahrt euer Auto in eine Selbstwaschbox, seift es ein, macht es schön sauber und anschließend trocknen die Wasserperlen (die natürlich, weil ihr das Fahrzeug gut eingewachst habt, sehr sehr klein sind) schneller ein, als ihr die mit dem Leder (welches natürlich immer schön sauber gehalten wird) oder dem Mikrofasertuch (ebenfalls sehr, sehr sauber) trocken putzen könnt.

Ich gestehe, ich fahre unseren Familienwagen immer gerne in die Waschanlage. Der Grund liegt auch daran, dass mir ein überdimensionaler Fön, also das anschließende Gebläse schon einen großen Teil der Trocknung abnimmt, ich also nur noch die Türeinstiege und Falzen nachgehen muss. Aber wer sein Auto(-Lack) wirklich liebt, der fährt nicht in die Waschanlage und viele Tuning-Freunde kommen mit ihren tiefen und breiten Fahrzeugen da sowieso nicht mehr hinein.

Auf Kickstarter gibt es aktuell eine interessante Erfindung. Sollten bis zum 26. August über Kickstarter 70.000 Euro eingenommen werden, dann geht der Turboblade in die Produktion. Ein verkleinerter Laubbläser, so meine erste Idee. Vorne mit einer breiten Austrittsöffnung.

Ab Oktober könnte man fertigen, die Auslieferung soll passend zur nächsten Saison 2018 bereit sein. Doch der Preis, der stört mich dann doch schon etwas. Early Birds: 150 Euro, später dann im Retail 250 Euro – so teuer wird die Revolution im „Car Detailing“ so wie die Jungs aus Graz (Österreich) die den Auto-Trocken-Bläser erfunden haben, den Turboblade beschreiben.

Die Entwickler haben übrigens zugesichert, dass die neueste Batterietechnologie im Blader verwendet wurde, um eine maximale Laufzeit (nicht genauer spezifiziert) und Leistung (nicht genauer angegeben) zu gewährleisten. Das macht es möglich, den Blader jederzeit und jeden Ort zu benutzen.

Die durch CFD-Simulationen entwickelte Düse soll zwei Vorteile haben, zum einen soll der Luftstrom stark genug ist, um das Wasser von der Oberfläche weg zu schieben um sicher zu stellen, dass kein Wasser in irgendwelchen Spalten und Risse bleibt und zum anderen soll der optimierte Luftstrom auch die Effizienz betreffen, denn durch die Optimierung konnte der Energieverbrauch gesenkt werden. Die Haltemöglichkeiten vom Turboblade ermöglichen den Einsatz in fast jedem Winkel.

 

Nun gilt es „Alles oder nichts“. Dieses Kickstarter-Projekt wird nur finanziert, wenn es das festgelegte Finanzierungsziel von 70.000 Euro bis Samstag, 26. August 2017 (20.15 Uhr) erreicht ist. – Wir von der Schlossallee drücken den Jungs beide Daumen, denn irgendwie wollten wir so ein Produkt doch, wie die Schlossallee bei Monopoly, auch immer haben, oder?

Hier geht es direkt zur Kickstarter-Kampagne: klick

Update: Habe dem Entwickler-Team ein paar Fragen zukommen lassen: Akku-Leistung? Wie wird aufgeladen? Wie lange hält der Akku, schafft man zwei Autos? Wie lange dauert es, bis der Akku wieder aufgeladen ist. Und in einer tollen Youngtimer-Gruppe bei Facebook bekam ich gerade den Tipp, dass man für die Falzen und Kanten, doch auch einen Hunde-Fön nehmen könnte, den gibt es nämlich auch mit einem Akku. Eine spannende Sache, auf jeden Fall, ich bleibe am Ball.

Update 2: Antwort von den Turboblade Jungs: „Zu deinen Fragen können wir dir sagen das der Blader mit 220V geladen wird. Drei Fahrzeuge sind kein Problem zum Trocknen dann gehört der Blader wieder geladen. Die Ladung erfolgt in ca 2 Stunden.“ – Das klingt doch gar nicht so schlecht, zumal man mit einem 12V auf 220V Stromadapter, den Blade dann vermutlich auch im Auto laden könnte.

Fotos: © Turboblade / Screenshots aus YouTube-Video

 

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